Die USB-C-Schnittstelle unterstützt die Funktion der DisplayPort (DP)-Signalübertragung, die hauptsächlich auf der DisplayPort Alt Mode Technologie basiert. Die Verbreitung dieser Technologie bei Laptops lässt sich auf die Jahre **2015 bis 2016** zurückführen, und der spezifische Entwicklungsprozess ist wie folgt:
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1. **Einführung und frühe Anwendung technischer Standards (2015-2016)**
- **2015**: Der DisplayPort 1.4-Standard wurde veröffentlicht, der offiziell die Videosignalübertragung über USB-C Alt Mode unterstützte. Dieser Modus ermöglicht es der USB-C-Schnittstelle, ihre Hochgeschwindigkeitskanäle (wie TX/RX-Pins) für die Übertragung von DP-Signalen wiederzuverwenden, während gleichzeitig USB-Datenübertragung und PD-Schnellladung kompatibel sind.
- **2016**: Apple setzte erstmals die Thunderbolt 3-Schnittstelle (basierend auf der physischen USB-C-Form) im MacBook Pro vollständig ein. Thunderbolt 3 unterstützt nativ das DP1.2-Protokoll und kann 4K@60Hz Videoausgabe über USB-C erreichen. Dies markiert das erste Mal, dass die USB-C-Schnittstelle die DP-Signalübertragungsfunktion in High-End-Notebooks realisierte.
- Gleichzeitig begannen andere Hersteller, diesem Beispiel zu folgen. Zum Beispiel unterstützten die 2016 veröffentlichten Monitore der AOC P2-Serie bereits die Verbindung zu Laptops über den DP Alt Mode von USB-C, um die Funktion der Bildschirmprojektion in einer Linie zu realisieren, was indirekt bestätigt, dass einige Laptops im gleichen Zeitraum diese Technologie bereits unterstützten.
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2. **Verbreitung von Nicht-Thunderbolt-Schnittstellen (nach 2017)**
- **2017**: Huawei führte eine USB-C-Schnittstelle (nicht-Thunderbolt-Protokoll) mit DP1.2-Unterstützung im MateBook X Pro ein und war damit einer der frühen Anwender dieser Technologie im Windows-Lager. Diese Art von Schnittstelle ermöglicht die Videoausgabe über den DP Alt Mode, ohne auf den kostspieligen Hauptsteuerchip des Thunderbolt-Protokolls angewiesen zu sein.
- **2018-2019**: Mit der Verbreitung von USB-C-Schnittstellen begannen immer mehr Notebooks der mittleren bis oberen Preisklasse, den DP Alt Mode zu unterstützen. So führte HP beispielsweise im EliteBook 700er-Serie auf der AMD-Plattform eine USB-C-Schnittstelle mit DP1.2-Unterstützung ein, die weitere Preisbereiche abdeckte.
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3. **Technologieoptimierung und Mainstream-Einführung (nach 2020)**
- **Protokoll-Offenheit und Kostenreduzierung**: Im Jahr 2019 öffnete Intel das Thunderbolt 3-Protokoll und integrierte den Hauptsteuerchip in die CPU, was indirekt die Unterstützung von DP-Signalen durch die USB-C-Schnittstelle förderte. Gleichzeitig integrierte die Einführung des USB4-Standards (2020) Thunderbolt 3- und DP-Protokolle weiter, wodurch mehr Mittelklasse-Notebooks die DP-Videoausgabe zu geringeren Kosten unterstützen konnten.
- **Bandbreitenverbesserung**: Die Veröffentlichung von DP1.4 (2016) und DP2.0 (2019) verbesserte die Videoübertragungsfähigkeiten der USB-C-Schnittstelle weiter. Zum Beispiel unterstützt DP1.4 eine 8K@60Hz-Ausgabe, während die DP2.0-Bandbreite 80 Gbit/s erreichen kann, was die Anwendung von USB-C in High-End-Kreativ-Notebooks fördert.
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4. **Wichtiger Unterschied: Thunderbolt-Schnittstelle vs. DP-Unterstützung von regulärem USB-C**
- **Thunderbolt-Schnittstelle**: Thunderbolt 3 (USB-C-Formfaktor), das 2015 auf den Markt kam, unterstützt nativ das DP-Protokoll und verfügt über eine höhere Bandbreite (40 Gbit/s), die gleichzeitig Datenübertragung, Videoausgabe und Laden realisieren kann. Das Apple MacBook Pro (Modell 2016) ist ein typisches Beispiel.
- **DP Alt Mode von regulärem USB-C**: Basierend auf der DisplayPort Alt Mode Technologie wird die Bandbreite von der USB-Version bestimmt (z. B. USB3.1 Gen2 ist 10 Gbit/s). Diese Art von Schnittstelle ist häufiger in Nicht-Thunderbolt-Notebooks zu finden, wie der Huawei MateBook-Serie nach 2017.
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Zusammenfassende Zeittafel
- **2015**: Die DP Alt Mode Technologie wurde mit dem DP1.4-Standard veröffentlicht und legte den Grundstein für die USB-C-Videoübertragung.
- **2016**: Apple MacBook Pro war das erste, das die USB-C DP-Funktion über Thunderbolt 3 realisierte; andere Hersteller begannen, das Terrain zu erkunden.
- **2017-2019**: Nicht-Thunderbolt USB-C-Schnittstellen unterstützen den DP Alt Mode und werden schrittweise populär, wodurch sie Notebooks der mittleren bis oberen Preisklasse abdecken.
- **Nach 2020**: USB4.0 und DP2.0 fördern Leistungsverbesserungen der Schnittstelle, unterstützen höhere Auflösung und Multi-Screen-Erweiterung.
**2016 ist ein Wendepunkt**:
**Fast alle vor 2016 eingeführten Laptops unterstützen keine DP-Signalausgabe über USB-C**, hauptsächlich weil der technische Standard (DP Alt Mode) noch nicht ausgereift und die Thunderbolt 3-Schnittstelle nicht populär war.
- **Das erste Gerät, das den DP Alt Mode unterstützte**:
Apples MacBook Pro von 2016 ist das erste Consumer-Gerät, das Thunderbolt 3 (einschließlich DP-Funktion) vollständig unterstützte, während die DP-Unterstützung von gewöhnlichen USB-C-Schnittstellen später erfolgte (z. B. Huawei MateBook X Pro im Jahr 2017).
Durch die oben beschriebene Entwicklung hat sich die DP-Signalübertragungsfunktion der USB-C-Schnittstelle von einem exklusiven Merkmal von High-End-Geräten im Jahr 2016 allmählich zu einem Standardmerkmal von Notebooks der mittleren bis oberen Preisklasse entwickelt. Ihr technischer Kern liegt in der koordinierten Entwicklung von DisplayPort Alt Mode und dem Thunderbolt-Protokoll.